WLAN der 7590 Fritzbox mit FriXtender Antennen erweitern

05. Jan
2018
geschrieben von Roland Meier

Da der WLAN ESP-Schaltaktor im Keller eine nicht optimale WLAN-Anbindung hat, leider auch nicht über Repeater geschleift werden kann, habe ich heute meine Fritzbox 7590 mit größeren Antennen ausgestattet.

Dank nützlichen Tips und Tricks konnte ich mit den FriXtender Antennen von Jörg Schötz (Anzeige) das WLAN nun deutlich verbessern.

 

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WLAN Verzögerungen der ESPs über Repeater Netze

Das eigentliche Problem sämtlicher WLAN-Relaisschalter war, sobald diese über ein WLAN eines Repeaters am Netz waren, dass zeitweise eine ungewöhnliche Verzögerung von bis zu 1 Minute vorhanden waren.

Dabei spielte es keine Rolle, ob es sich um die LinkNode R4 - oder NodeMCU-Variante handelte. Der Effekt war stets der selbe.

Ausschließlich wenn die Module direkt im Fritzbox WLAN angemeldet sind, arbeiten sie ohne spürbare Verzögerung.

Dies war auch der Grund, weshalb nun die MAC-Filter der Repeater aktiviert sind, damit sich die Relaisschalter ausschließlich direkt an der Fritzbox anmelden.

 

Gerade der Empfänger im Keller durch 2 Betondecken hatte eine entsprechend geringe Signalqualität von durchschnittlich <10Mbit/s. Dies reichte aber immer noch um deutlich stabiler als über schnellere Repeaternetzte zu gehen.

Nach einiger Recherche im Netz landete ich dann auf der Frixtender Homepage und las mich in die umfangreichen und loblich erklärenden Beiträge ein.

 

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FriXtender Umbau der 7590 Fritzbox

Für meine Fritzbox 7590 habe ich die beiden Sets FriXtender M2 X3co (Anzeige) und FriXtender P2 X3co (Anzeige) getestet.

 

 

Das Einbauvideo auf Youtube sagt eigentlich alles was wirklich nötig ist.

Da hat sich jemand richtig Gedanken über eine erstklassige Lösung gemacht, somal die Fritzbox bei korrektem Umbau in keiner Weise Verletzt oder Verändert wird.

Nichts wird geschraubt, gelötet oder sonstwas.

 

Hier ein paar Bilder von meinem Umbau, als erstes wurden die 3 Befestigungen an den Antennenhalter angebracht:

frixtender halter

 

Hier mit montierten Anschlusskabel:

frixtender halter mit kabel

 

Das Öffnen der Fritzbox war wie im Video kein Problem, auch habe ich die 3 alten Antennen entfernt, damit deren Stecker nicht versehentlich einen Kurzschluss machen. Den Halter dann an der Fritzbox angebracht und mit den kleinen schwarzen Verriegelungen fixiert:

frixtender halter montiert

 

Nach dem Anschließen der Antennenleitungen am Mainboard hatte ich die Fritzbox auch schon wieder geschlossen. Dauer des Umbaus mit immer wieder Video schauen vermutlich ca. 20 Minuten?

 

Wahl der Antennen und Ausrichtung

Dann gings auch schon ans "ausprobieren". Da ich natürlich auch das Netz in der Wohnung verbessern möchte, drehte ich erstmal die 3 Stabantennen auf die Buchsen wie im Einleitungsbild.

Auf der Frixtender Homepage ist eigentlich alles sehr schön beschrieben, was es zum Thema Abstrahlcharakteristik der Antennen (Anzeige) etc. zu wissen gibt. Bevor man also blind herumrät ist es schon sinnvoll sich erstmal einzulesen um die Thematik zu verstehen.

 

Hier die Fritzbox am finalen Platz mit um 90° nach oben ausgerichteten Stabantennen womit ich beim besagten Keller ESP eine 26/6 Mbit/s Verbindung schaffte:

frixtender stabantennen 90 oben

 

Ich hatte folgende Versionen ausprobiert, dabei habe ich die Fritzbox stets von vorne betrachtet wie im Einstiegsbild oben.
Die ° Gradangaben sind stets die Anwinklung der Antenne, die Richtung wie gesagt von vorne der Fritzbox, also nach oben, links, rechts oder hinten.
Zwischen den Messungen sind stets mind. 1 Minute vergangen.

linke Stabantenne
90° nach oben
mittlere Stabantenne
90° nach oben
rechte Stabantenne
90° nach oben
frixtender stabantennen 90 oben
10:56 26/2 Mbit/s  
10:57 26/8 Mbit/s  
10:58 26/4 Mbit/s  
10:59 26/4 Mbit/s  
Mit diesem eher "mageren" Ergebnis hatte ich hier schon gerechnet, zumal alle Rundstrahlantennen nach oben stehen, radial abstrahlen und dazu noch der ESP direkt unterhalb der Antennen liegt, wo die Feldstärke am geringsten ist.

 

linke Stabantenne
90° nach links/hinten
mittlere Stabantenne
90° nach oben
rechte Stabantenne
90° nach oben
frixtender stabantennen 90 links hinten
11:03 26/1 Mbit/s  
11:04 26/12 Mbit/s  
11:05 26/12 Mbit/s  
11:06 26/9 Mbit/s  

 

linke Stabantenne
90° nach links
mittlere Richtantenne
90° nach hinten
rechte Stabantenne
90° nach oben
frixtender richtantenne 90
11:15 26/18 Mbit/s  
11:16 26/12 Mbit/s  
11:17 26/12 Mbit/s  
11:18 26/6 Mbit/s  
Hier hätte ich ein deutliches Ergebnis erwartet, zumal der besagte ESP direkt darunter sitzt und das Signal mit der Richtantenne gebündelt wäre. Vermutlich führt aber gerade diese enge Bündelung zu einer erhöhten Reflexion an den Betondecken.

 

linke Stabantenne
45° nach links
mittlere Stabantenne
90° nach hinten
rechte Stabantenne
90° nach oben
frixtender stabantennen 45 links 90 hinten
12:16 58/48 Mbit/s  
12:17 58/36 Mbit/s  
12:18 58/48 Mbit/s  
12:19 58/48 Mbit/s  

Dies ist auch meine finale und optimale Antenneneinstellung, jede Antenne zeigt quasi im dreidiemensionalem Raum in eine andere Richtung.

An den Uhrzeiten seht ihr schon, dass es noch einige Messungen mehr gab. Ihr seht also, dass hier durchaus etwas Geduld und Erfahrung hilfreich sind um eine optimale Ausrichtung der Antennen zu gewährleisten. Der Clou an dieser Stelle ist natürlich auch stets die örtlichen Gegebenheiten, Wände, Decken und andere Störquellen. Was sich hier in meiner Wohnung als optimales Setup herausstellt, kann beim Nachbarn bereits das Gegenteil heißen. Hilfreich ist hier auch der Artikel FriXtender Antennen optimal ausrichten (Anzeige).

In den kommenden Tagen erwarte ich also mindestens die gleiche Stabilität wie mit den original Antennen der Fritzbox.
Beobachten werde ich natürlich auch Handy´s und Tablet vor allem im Schlafzimmer und Bad, hier war stets ein Repeater nötig.

 

Gelesen 10456 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 05 Dezember 2018
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(14 Stimmen)

2 Kommentare

  • Roland Meier Samstag, 28 Juli 2018 07:24 gepostet von Roland Meier

  • Tobias Freitag, 27 Juli 2018 22:43 gepostet von Tobias

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